Universität von Minho (UMinho) (Portugal): Ihr Ziel ist es eine Universität ohne Mauern zu sein, fokussiert auf das sozioökonomische Umfeld. Internationale Aktivitäten beziehen sich nicht nur auf portugiesisch-sprechende Länder, sondern auch auf Länder anderer Kontinente. Laut der Rangliste „The Times Higher Education 100 under 50 University 2014“ liegt die UMinho auf dem 75. Platz weltweit UMinho sieht sich selbst als Forschungsuniversität, beteiligt an der Weitergabe von Wissen – Forschung, Entwicklung und Innovation – wie auch durch mehrere Indikatoren belegt. Das Verhältnis der PhD StudentInnen und des PhD Lehrpersonals liegt bei über 1, der Teil der post-gratudierten StudentInnen liegt bei über 20%; 80% des Lehrpersonals hat ein PhD; das Verhältnis zwischen Forschungsprojekten und PhDs liegt bei über 0,5; jedes Jahr erhalten zirka 150 ein PhD; der jährliche Durchschnitt von veröffentlichten Artikeln in internationalen Magazinen beträgt 2/Vollzeitäquivalent/Jahr; und jedes Jahr werden 250 R&D Verträge mit externen Firmen unterzeichnet. Unter den 30 Universitäts-Forschungseinheiten (geschätzt durch THE FCT – Portuguese Science Foundation), wurden im Jahr 2009 18 von Internationalen Bewertungsgremien als Sehr Gut oder Exzellent bewertet; darunter die UMinho an erster Stelle der Portugiesischen Universitäten. Im Jahr 2012 wurden vom Europäischen Forschungsrat zwei „Advanced Grants“ an UMinho vergeben sowie durch die EC ein FET Projekt (Future and Emerging Technologies) in 2013. UMinho ist die einzige portugiesische Universität, die Teil des Gremiums ist.

Die Gruppe die aktiv am SouthZEB Projekt teilnimmt, ist die „Building Physics and Construction Technology Group“ (Bauphysik und Konstruktionstechnologie), die zur Abteilung für Hoch- und Tiefbau gehört, eine der zehn Abteilungen der Ingenieursschule. Diese Abteilung ist verantwortlich für einen internationalen Doktorandenkurs und einen Internationalen Masterkurs für „Sustainable Built Environment“ (auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Umgebung) und bietet zwei Forschungszentren: „ISISE – Institute for Sustainability and Innovation in Structural Engineering“ und „CTAC – Centre for Territory, Environment and Construction). In den letzten drei Jahren hat CTAC (in diesem Projekt involviert) erfolgreich mehr als 6.0 Millionen Euro erhalten (externe Unterstützung von EU Programmen, Portugiesische Wissenschaftsorganisationen, Regierungsinstitutionen und der Industrie). Die Gruppe verfügt über Wissen hinsichtlich der Gebäudetechnik, Wärmeleistung, Belüftung, natürliche Beleuchtung in den Gebäuden, erneuerbare Energien, Bauakustik, nZEB, nachhaltige Entwicklungen und nachhaltige Sanierung. Darüber hinaus bietet die Gruppe exzellente Laboreinrichtungen und ist für diesen Bereich perfekt ausgestattet. Ihr Hauptziel ist die Bewerbung und Implementierung von Lösungen, resultierend aus den wissenschaftlichen Forschungen durch die Forscher selbst, sowie durch spezielle Projekte und Beratungen der Allgemeinheit zu dienen.

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